zur K-Frage der Union:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Wäre Söder imstande, seinen brennenden Ehrgeiz abzukühlen, dann würde er vielleicht erkennen, weshalb es sich auch machtpolitisch für ihn auszahlen könnte, Laschet jetzt den Vortritt zu lassen. Falls der Aachener kandidiert und im Herbst verliert, könnte Söder in vier Jahren die Hand heben; jung genug ist er mit seinen 54 Jahren. So hat es Angela Merkel unter umgekehrten Vorzeichen auch einmal gemacht. Und die Geschichte ging, wie so vieles, in ihrem Sinne aus.“

Neue Zürcher Zeitung

„Die CDU hat, auch wenn das noch nicht jeder Hinterbänkler begriff, keine andere Wahl, als sich hinter Laschet zu sammeln. Wie sollte dieser die CDU in die Zukunft nach Merkel führen, wenn man ihm nicht zutraute, der Union zu einem Sieg in der Bundestagswahl zu verhelfen? Dann könnte, dann müsste er auch als Parteichef abdanken. Das aber wäre nach der Vorgeschichte ein Desaster für die CDU.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Der offene, ungleiche Machtkampf zwischen Laschet und Söder mindert die Wahlchancen der Union. (…) Es handelt sich nicht um einen kraftvollen Akt, sondern um die Selbstzerfleischung der letzten Volkspartei. SPD und Grünen spielt das Drama in die Hände.“

Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg)

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