PRESSESTIMMEN
„Unter Trump waren die deutsch-amerikanischen Beziehungen auf verbitterte Art und Weise zerrüttet gewesen. (…) Das Zerwürfnis ging so weit, dass Trump Mitte vergangenen Jahres eine beispiellose Strafaktion ankündigte. Ein guter Teil der 35 000 in Deutschland stationierten US-Soldaten sollte abgezogen werden. Biden hat den Beschluss seines Vorgängers nun nicht nur kassiert. Sein Emissär Lloyd Austin gab diese Woche in Berlin auch bekannt, dass die USA 500 Soldaten zusätzlich nach Deutschland schicken wollen. Das ist tatsächlich mehr als ein Symbol, es ist eine weit ausgestreckte Hand des neuen Präsidenten. Berlin sollte nicht zögern, versöhnlich einzuschlagen“
„Die Interventionsmüdigkeit – angesichts der enormen Kosten und bei zweifelhaften Erfolgsaussichten nicht verwunderlich – war unter Bidens Vorgängern immer größer geworden. Jetzt zieht der Präsident den Schlussstrich.“
„Die vielen Menschenleben, die der Konflikt gekostet hat, die Milliarden an internationaler Hilfe, könnten umsonst gewesen sein. Um dies zu verhindern, darf die Gemeinschaft ihre Mission in Afghanistan nicht als erfüllt sehen.“