Berlin – Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat eingeräumt, am Beschluss über Sonderzahlungen auch an sie selbst beteiligt gewesen zu sein. In der ARD-Talksendung „Maischberger“ sagte Baerbock auf den Hinweis von Moderatorin Sandra Maischberger, mit dem Beschluss des Bundesvorstandes habe sie sich das Weihnachtsgeld selbst genehmigt: „Ja, weil wir – anders als andere Parteien, das handhaben die Parteien sehr unterschiedlich –- Parteivorsitzenden, die auch im Bundestag sind, so wie ich, kein Gehalt zahlen. Wir zahlen auch nichts dafür, wenn Vorträge gehalten werden, oder nehmen keine Einnahmen von Dritten ein.“ Weihnachtsgeld werde allen gezahlt, auch allen Angestellten. Das gelte auch für einen Corona-Bonus.
Derweil gaben die bayerischen Grünen als Ziel aus, bei der Bundestagswahl die Zahl ihrer Bundestagsmandate von derzeit elf mindestens zu verdoppeln. Zuletzt lag die Partei in Bayern bei Bundestagswahl-Umfragen bei rund 26 Prozent. Bei der Wahl vor vier Jahren hatten die Grünen hier 9,8 Prozent geholt.