zur Überwachungssoftware: zum Hochwasserschutz:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„NSO erklärt, dass es die von ihm verkauften Spionagesysteme nicht selbst betreibt und keinen Zugriff auf die Daten der Zielpersonen seiner Kunden hat, sodass das Unternehmen deren Einsatz nicht überwachen kann. Dies ist ein selbstsüchtiges Argument, das sich auf unternehmerische Geheimhaltung beruft. Aber Spionagesoftware (…) ermöglicht die Verletzung von Grundrechten. Es ist ein bisschen dürftig für westliche Demokratien, sich darüber zu beschweren, dass China oder Russland digitalen Autoritarismus exportieren, wenn ihre Verbündeten mit Werkzeugen hausieren gehen, die für dieselben Zwecke verwendet werden können.“

Guardian (London)

„Die Frage, ob ausreichend gewarnt wurde und ob die lokalen Behörden mit den Warnungen richtig umgingen, muss in den nächsten Wochen noch beantwortet werden. (…) Hochwasserschutz ist eine Aufgabe für Generationen, die Milliarden kostet. Flüsse sollten renaturiert werden, um ihnen wieder mehr Platz zu verschaffen, an exponierten Stellen braucht es Regenrückhaltebecken, Städte müssen grüner werden, damit Wasser besser versickern kann, in Hochrisikogebieten darf nicht mehr gebaut werden. (…) Sobald wiederaufgebaut wird, wird man sehen, welche Lehren auch baulicher Art man aus der Katastrophe (…) zieht.“

Tages-Anzeiger (Zürich)

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