Justiz ermittelt gegen Ennahda-Partei

von Redaktion

Der Machtkampf in Tunesien spitzt sich weiter zu: Die Justiz ermittelt nun gegen die islamisch-konservative Ennahda-Partei sowie die ihr nahe stehende Partei Kalb Tounes. Beiden wird vorgeworfen, für Wahlkämpfe Geld aus dem Ausland erhalten zu haben. Im Falle eines Schuldspruchs könnten Gelder der Parteien eingefroren und Reiseverbote für ihre Mitglieder verhängt werden. In Tunesien liefert sich Präsident Kais Saied seit Monaten einen Machtkampf mit der Ennahda. Am Sonntagabend enthob er Ministerpräsident Hichem Mechichi seines Amtes und setzte die Arbeit des Parlaments vorerst aus.

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