IN KÜRZE

Sarrazin nimmt SPD-Rauswurf hin EU schließt Vertrag für Corona-Präparat Türkei will Migranten nicht zurücknehmen

von Redaktion

Der Autor und Ex-Politiker Thilo Sarrazin will seinen Rauswurf aus der SPD nun doch nicht vor Gericht anfechten. Er habe sich die Frage gestellt, ob er als junger Mann in die heutige SPD eingetreten wäre, sagte Sarrazin in Berlin. „Die Antwort ist ein klares und eindeutiges Nein.“ Darum habe er entschieden, nicht mehr weiter gegen den Ausschluss vorzugehen.

Die EU-Kommission hat mit dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline einen Rahmenvertrag über die Lieferung des Corona-Medikaments Sotrovimab abgeschlossen. Für 16 Mitgliedstaaten seien bis zu 220 000 Chargen gesichert worden, sagte die Behörde. Sotrovimab wird derzeit von der Europäischen Arzneimittelagentur geprüft. Es ist für Patienten gedacht mit milden Symptomen, aber einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf.

Griechenland hat die EU erneut aufgefordert, die Türkei zur Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerbern zu bewegen. Mittlerweile gebe es auf den griechischen Inseln 1908 Migranten, deren Asylanträge abgelehnt worden seien. Laut dem Flüchtlingsabkommen zwischen der Türkei und der EU ist die Türkei verpflichtet, diese Menschen wieder aufzunehmen. Ankara verweigert dies seit März 2020 mit Verweis auf die Corona-Pandemie.

Artikel 6 von 11