zur EU-Flüchtlingspolitik: zu Afghanistan:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Nach dem Türkei-Deal, der gefährlich wackelt, ist kaum noch etwas gelungen. Und während es immer mehr Beweise für oft gewalttätige Pushbacks im Mittelmeer gibt, üben sich EU-Spitzenpolitiker in einer Disziplin, die sie auch schon vor 2015 beherrschten: Wegschauen. Das gilt auch für Merkel.“

de Volkskrant (Amsterdam)

„Kein britischer Minister hätte den amerikanischen Abzug aus Afghanistan verhindern können. Aber zwischen der Verkündung im Februar 2020 und ihrem Abschluss gab es Zeit für eine Notfallplanung. Dominic Raab konnte den Vormarsch der Taliban auf Kabul nicht aufhalten, aber das enthebt ihn nicht der Verantwortung für eine chaotische und unvollständige Evakuierung. (…) Es ist unfair, die ganze Schuld für das mangelhafte Vorgehen der Regierung in der Afghanistan-Krise auf einen Minister abzuwälzen. Ein Problem bei der Evakuierung ist die fehlende Koordination zwischen Außenministerium, Innenministerium und Verteidigungsministerium.“

The Guardian (London)

„Der katastrophale und überstürzte militärische Abzug aus Afghanistan hat das Land erneut in einen Zufluchtsort für dschihadistische Gruppen verwandelt, die bereit sind, auf der ganzen Welt Terror zu verbreiten.“

El Mundo (Madrid)

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