zur Bundestagspräsidentin: zu Flüchtlingen:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Das aktuelle Beispiel zeigt, wie wenig Beteiligung immer noch selbstverständlich ist – damit sich etwas ändert, musste man quasi eine Brechstange in das Räderwerk werfen. Nachhaltig ist das nicht. Und der Politikerin, die so in Amt und Würden gelangt, dürfte erst recht das Etikett ,Quotenfrau’ anhängen.“

Stuttgarter Zeitung

„Oh weh, da hatte die SPD-Führung doch glatt übersehen, dass sie schwer in Gefahr war, mit den eigenen Gleichberechtigungsansprüchen zu kollidieren. Immerhin hat die Entrüstung vieler Sozialdemokratinnen die führenden Genossen daran erinnert, dass die sich sonst gern als Feministen gerieren. Doch dass der Posten so mühsam abgerungen werden musste, ist mehr als peinlich.“

Südwest-Presse (Ulm)

„Die Botschaft von Horst Seehofer ist klar: Kein Land der EU wird die Probleme der illegalen Zuwanderung allein bewältigen. (…) Die PiS-Regierung in Warschau, die bisher unsolidarisch bei der Aufnahme von Flüchtlingen war, muss erkennen, dass sie die Hilfe von anderen braucht. Die Frage ist, ob die polnische Führung diese Botschaft versteht. Mit seiner infamen Flüchtlingspolitik stellt der belarussische Staatschef Lukaschenko die EU auf eine Probe. Ob diese bestanden wird, muss sich noch zeigen.“

Märkische Oderzeitung (Frankfurt/O.)

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