Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die EU-Staaten zu mehr Zusammenarbeit mit der Militärallianz aufgerufen: „Wir müssen sicherstellen, dass unser Sicherheitskonzept einheitlich bleibt.“ Zuletzt hatten sich zahlreiche EU-Staaten, darunter Frankreich und Deutschland, für eine Stärkung der europäischen militärischen Fähigkeiten ausgesprochen. Stoltenberg mahnte, sie sollten nicht Nato-Strukturen doppeln.
Rumänien verschärft angesichts einer Corona-Notlage die Vorsichtsmaßnahmen für die nächsten 30 Tage. Ab Montag gilt landesweit eine Maskenpflicht in öffentlichen Räumen wie im Freien. Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen werden zwei Wochen geschlossen. Zugang zu allen Geschäften, Gaststätten und Kultureinrichtungen haben nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete. Nachts gelten Ausgangsbeschränkungen von 22 bis 5 Uhr – ausschließlich für Ungeimpfte.
Die äthiopische Luftwaffe hat den vierten Tag in Folge Angriffe in der Krisenregion Tigray geflogen. Am Freitag wurden Ziele in der Provinzhauptstadt Mekele unter Beschuss genommen. Die Angriffe haben einem Ausbildungszentrum der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) gegolten.
Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Jens Spahn sieht nach der erwarteten Bildung einer Ampel-Koalition eine schwere Zeit auf seine Partei zukommen. Vieles von dem, was SPD, Grüne und FDP am Ende ihrer Sondierungsgespräche vereinbart hätten, wäre im Ergebnis wahrscheinlich auch bei einem Jamaika-Bündnis herausgekommen, sagte Spahn im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks.