zur Corona-Politik: zum EU-Gipfel/Polen:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Für die Kinder ist das maskenlose Klassenzimmer weniger das Problem, auch wenn es immer ein Long-Covid-Risiko gibt: Sie entwickeln nur selten schwere Verläufe. Aber für ihre Eltern schon, wenn sie sich bei ihnen anstecken. Trotzdem scheuen Bund und Länder davor zurück, zum Winter hin eine härtere Linie zu fahren.“

Rheinpfalz am Sonntag

„Die Ankündigung von Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn, die epidemische Lage Ende November beenden zu können, ist angesichts auch hierzulande wieder steigender Infektionszahlen fahrlässig. Spahns Einlassung ist dazu angetan, von der Bevölkerung als Freedom Day made in Germany ausgelegt zu werden – Motto: weg die Masken, hoch die Tassen. Soll noch jemand sagen, man habe die Folgen nicht gekannt.“

HNA (Kassel)

„Rechtsstaatlichkeit ist nicht verhandelbar und darf es auch niemals werden. Merkels Ansatz, es mit viel Geduld und noch mehr Kompromissen zu versuchen, ist krachend gescheitert. Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat Merkels Worte als Steilvorlage verstanden. Beim Gipfel hat er keinerlei Einsicht gezeigt und wieder davon gesprochen, dass sein Land von der EU erpresst werde. (…) Das ist Unfug.“

Mitteldeutsche Zeitung (Halle)

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