zu Lukaschenko

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Die EU sollte auch bereit sein, die Restriktionen für lukrative belarussische Exporte wie Erdölprodukte und Kali zu verschärfen, selbst wenn dies einigen wirtschaftlichen Interessen der EU schadet.“

Financial Times, London

„Das, was wir gerade sehen, ist nicht nur ein Missbrauch von Tausenden Menschen, die in einem zynischen Machtspiel zwischen der russisch unterstützten Diktatur von Belarus und der EU als Geiseln genommen worden sind. Es ist auch ein Missbrauch, der weitergehen wird, solange er als Druckmittel gegen Polen und die EU gebraucht werden kann. Und der zeigt, dass Diktator Lukaschenko längst bemerkt hat, wie weit sich die EU bei der Türkei in dem Versuch gestreckt hat, Migranten und Flüchtlingen auszuweichen.“

Politiken, Kopenhagen

„Die Antwort auf die zynische Instrumentalisierung von Migranten und Asylsuchenden durch das Regime in Minsk ist jedenfalls nicht einfach. Für die EU- und Schengen-Staaten sollte es zwar von den Kapazitäten her kein großes Problem sein, die in Weißrussland Gestrandeten aufzunehmen. Das wäre aber eine Einladung an Lukaschenko und andere Autokraten, noch mehr Flüchtlinge an die Schengen-Außengrenze zu fliegen.“

Tages-Anzeiger, Zürich

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