IN KÜRZE

Ex-Diktator Chun Doo Hwan gestorben EU-Parlament segnet Agrarreform ab 173 Festnahmen in den Niederlanden

von Redaktion

Der frühere südkoreanische Präsident Chun Doo Hwan, der sein Land in den 1980er-Jahren mit eiserner Faust regierte, ist tot. Der Ex-General wurde 90 Jahre alt. Mit der Hilfe des Militärs setzte er einen autoritären Kurs während seiner Präsidentschaft zwischen 1980 und 1988 durch. Als Staatsmann galt er in weiten Teilen der Bevölkerung als „Symbol der Unterdrückung“. Erst nach langem Zögern stimmte er einer Verfassungsänderung und einer Direktwahl des Präsidenten zu.

Nach jahrelangem Ringen hat die Reform der milliardenschweren europäischen Agrarpolitik eine der letzten Hürden genommen. Das EU-Parlament in Straßburg stimmte am Dienstag mit deutlicher Mehrheit für die Pläne zur Neuordnung. Sie sehen vor, die Landwirtschaft mit den Umwelt- und Klimaschutzzielen der EU in Einklang zu bringen. Künftig soll etwa ein bestimmter Teil der Agrargelder an Umweltauflagen geknüpft sein.

Im Zusammenhang mit den Corona-Krawallen in den Niederlanden sind nach Angaben des Justizministeriums bisher 173 Menschen festgenommen worden. Weitere Festnahmen würden folgen, teilte Justizminister Ferd Grapperhaus dem Parlament in Den Haag mit. Auch in der Nacht zum Dienstag war es nach Berichten der Polizei an einigen Orten unruhig.

Artikel 5 von 11