Kurz geht angeblich als Manager in die USA

von Redaktion

Wien – Den früheren österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz soll es in die USA ziehen. Das berichtete die Zeitung „Österreich“ unter Berufung auf sein engstes Umfeld. Demnach hat der 35-Jährige einen Vertrag bei einer Privatfirma im Investmentbereich unterzeichnet. Geplant sei, dass Kurz mit seiner Familie künftig zwischen den USA und Österreich pendeln werde. Die „Kronen-Zeitung“ berichtete, es solle sich um einen Managerjob im Silicon Valley handeln. Kurz äußerte sich nicht zu den Berichten. Auf Twitter schrieb er am Heiligabend seine Weihnachtsgrüße – eher ungewöhnlich – auf Englisch.

Kurz stieg schon mit 25 Jahren in die Politik ein, zunächst als Staatssekretär und kurz darauf als Außenminister sowie später als Kanzler. Er hatte einst ein Jurastudium angefangen, aber abgebrochen. Im Oktober war er nach Korruptionsvorwürfen als Bundeskanzler zurückgetreten. Er blieb zunächst Chef der konservativen ÖVP und Fraktionschef, kündigte aber Anfang Dezember abrupt seinen Rücktritt von allen Ämtern an. Tage zuvor waren er und seine Freundin Eltern geworden. Die Geburt seines Sohnes habe seine Perspektive geändert, sagte er, und schloss eine Rückkehr in die Politik aus. In Medienberichten wurde auch über ein fürstliches Gehalt spekuliert, das Kurz bekommen soll.

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