Der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), wäre nach seinem Scheitern als Kanzlerkandidat der Union bei der Bundestagswahl gerne Regierungschef in Düsseldorf geblieben. „Das Amt des Ministerpräsidenten aufzugeben war schwer“, sagte Laschet dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Es sei aber von Anfang an für ihn klar gewesen, dass es „keine Rückfahrkarte“ geben und dass er nach Berlin gehen würde. Den Lacher, der ihm bei einem gemeinsamen Besuch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Flutgebiet im vergangenen Sommer viel Kritik eingebracht hatte, bedauert Laschet im Nachhinein „zutiefst“.
Der frühere griechische Präsident Karolos Papoulias ist am Sonntag im Alter von 92 Jahren gestorben. „Mit Trauer richten wir unseren letzten Gruß an Karolos Papoulias“, erklärte Präsidentin Katerina Sakellaropoulou. Papoulias stand auch während der internationalen Finanzkrise 2008/2009 an Griechenlands Staatsspitze.