Dänemark warnt vor offenen Grenzen

von Redaktion

Berlin – Für den dänischen Innen- und Wohnungsminister Kaare Dybvad Bek passen ein starker sozialer Wohlfahrtsstaat und offene Grenzen „definitiv“ nicht zusammen. „Sie können nicht beides haben“, sagte der Sozialdemokrat der „Welt“. „Entweder Sie haben regulierte Migration und einen starken Wohlfahrtsstaat, oder Sie haben unregulierte Migration.“ Dybvad Bek sagte, Dänemark habe viele Flüchtlinge in Plattenbauten der 60er und 70er untergebracht. „Das Ergebnis war fatal: Arbeitslosigkeit, Kriminalität, eine sehr schlechte Integration in unsere Gesellschaft und unser Bildungssystem.“ Aus der AfD-Fraktion im Bundestag kam Unterstützung. Die Migrationspolitik der Bundesregierung sei „ein direkter Angriff auf unseren Sozialstaat“, erklärte der Abgeordnete René Springer.

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