Berlin – Der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat sich optimistisch gezeigt, dass die CDU aus den dieses Jahr anstehenden Landtagswahlen als Gewinnerin hervorgehen könnte. „Wir haben in allen vier Ländern die Chance, stärkste Partei zu bleiben oder zu werden“, sagte Merz der „Bild am Sonntag“. Im März wird im Saarland ein neuer Landtag gewählt, im Mai in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, im Oktober in Niedersachsen.
Die amtierenden CDU-Ministerpräsidenten Daniel Günther in Schleswig-Holstein, Tobias Hans im Saarland und Hendrik Wüst in Nordrhein-Westfalen liegen in den Umfragen teils deutlich hinter der SPD. „Aktuelle Umfragen sind derzeit noch stark von der Bundestagswahl geprägt“, sagte Hans der „BamS“. Alles sei offen. In der jüngsten Umfrage des Saarländischen Rundfunks vom November lag die SPD mit 33 Prozent vor der CDU, die auf 28 Prozent kam.
Auch Wüst glaubte an einen Stimmungswandel und verwies darauf, dass die Ampel-Koalition entgegen ihrer Ankündigung Milliardenschulden mache und jetzt plötzlich doch für eine Impfpflicht sei. Eine Mitte Dezember veröffentlichte Forsa-Umfrage sieht CDU und SPD mit 27 Prozent auf Augenhöhe.