Nächster Gipfel: Söder will lockern, Wüst nicht

von Redaktion

Berlin – Auf die Bürger kommen zunächst keine weiteren Verschärfungen von Corona-Maßnahmen zu. Vor der zweiten Omikron-Krisensitzung zwischen Bund und Ländern in diesem Jahr zeichnen sich aber auch keine bundesweiten Lockerungen ab. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Vertreter aus den Ländern machten vor den Beratungen am Montag deutlich, dass die Regelungen beibehalten werden sollten. Unterstützt wird das vom Corona-Expertenrat der Bundesregierung.

„Es ist nicht sinnvoll, jetzt zu verschärfen“, hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bereits am Freitag gesagt. Er will in Bayern sogar lockern: 50 Prozent Auslastung für die Kultur, wieder Zuschauer beim Sport, 3G in der Jugendarbeit. Gerichte hatten zudem die 2G-Regel im Einzelhandel gekippt. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), sagte dem „Tagesspiegel“ indes: „Ein Signal zu großflächigen, pauschalen Lockerungen käme im Moment noch zu früh.“

Beraten werden soll auch über die Impfpflicht. Ungeimpfte aus der Gesundheitsbranche sollen den Ende Februar erhältlichen Stoff von Novavax angeboten bekommen.  mm

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