IN KÜRZE

Lafontaine wollte die Linke einen Corona: Frankreich lockert ein wenig Johnson: Noch eine Party

von Redaktion

Der frühere Linken-Vorsitzende Oskar Lafontaine hat nach eigenen Angaben versucht, seine Partei wieder mit der SPD zusammenzuführen. „Ich habe das immer gewollt“, sagte Lafontaine der „Zeit“. „Aber ich bin nicht weit gekommen.“ 2017 habe er sich mit dem damaligen SPD-Chef Martin Schulz getroffen. Man sei sich eigentlich in den meisten Punkten einig gewesen, sagte Lafontaine. „Nur nachher kam halt zu wenig.“ Schulz bestätigte das Treffen, sagte aber, vor allem in der Außenpolitik habe Lafontaine Bedingungen gestellt, die nicht ohne Weiteres zu erfüllen gewesen seien. Ein weiteres Treffen habe es nicht gegeben.

Ungeachtet einer Inzidenz von knapp 3500 hat Frankreich mehrere Corona-Auflagen gelockert. Seit Mittwoch ist die Maskenpflicht im Freien aufgehoben. Homeoffice – wo es möglich ist – ist nicht mehr vorgeschrieben, bleibt aber empfohlen. Bei Veranstaltungen gelten keine Teilnehmer-Obergrenzen mehr.

Die Schlagzeilen um Boris Johnson reißen nicht ab. Der „Guardian“ berichtete am Mittwoch über eine Abschiedsfeier im Januar 2021 mit Johnson, die von der Polizei geprüft wird. Der „Telegraph“ schrieb zudem, der Premier habe auch an einer Feier in seiner eigenen Wohnung teilgenommen.

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