Dresden – Mit Kranzniederlegungen und stiller Erinnerung haben Vertreter des Freistaats Sachsen und der Stadt am Sonntag der Opfer der Luftangriffe auf Dresden im Zweiten Weltkrieg gedacht. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) mahnte an den Gräbern von Opfern der alliierten Bombenangriffe vom 13. und 14. Februar 1945, bei denen bis 25 000 Menschen umkamen: „Im Erinnern müssen wir uns gerade auch wegen der gegenwärtigen politischen Lage in unserer Stadt, in unserem Land und in Europa der Vielschichtigkeit einer gleichzeitig trennenden und verbindenden, einer unendlich komplexen Geschichte stellen.“ Einem Marsch von Neonazis stellten sich hunderte Gegendemonstranten entgegen. Am Abend gab es eine Menschenkette für Frieden und Versöhnung.