Peshawar – Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee im Nordwesten Pakistans sind rund 50 Menschen getötet worden. Weitere 80 Verletzte seien in ein Krankenhaus in der Stadt Peshawar gebracht worden, bestätigten Polizeibeamte am Freitag. Demnach sollen sich zwei bewaffnete Selbstmord- attentäter den Weg in die Moschee freigekämpft haben, wo sie ihre Bomben zündeten. Lokale TV-Sender zeigten Bilder einer Überwachungskamera, auf denen zu sehen ist, wie ein junger Mann auf einen Polizisten feuert, bevor er in die Moschee stürmt. „Überall waren Rauch und Schreie zu hören“, sagte ein Überlebender dem pakistanischen TV-Sender „Dunya“. „Dann sah ich mehrere Leichen übereinander liegen und einen Fluss aus Blut auf dem Boden.“ Der Lärm der Explosion sei „ohrenbetäubend“ gewesen, schilderte ein weiterer Augenzeuge, der vor der Moschee mit seinem Motorrad unterwegs war. „Bevor ich wusste, was passiert, hörte ich Schüsse und Explosionen.“