Das russische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das Haftstrafen und hohe Geldbußen für die „wissentliche“ Veröffentlichung angeblicher „Falschnachrichten“ über die russischen Streitkräfte vorsieht. Es drohen bis zu 15 Jahren Haft, wenn die „Fake News“ „ernsthafte Konsequenzen“ für die Armee nach sich ziehen. Die Abgeordneten stimmten zudem für Strafen bei „Aufrufen zur Verhängung von Sanktionen gegen Russland“. Die Behörden schränkten außerdem den Zugang zu Websites der Deutschen Welle und weiterer unabhängiger Medien ein. Die Medienaufsicht in Moskau blockierte am Freitag Twitter und das Netzwerk Facebook. Letzteres hatte zuvor mehrere russische Medienseiten abgeschaltet.