IN KÜRZE

Oppositionsführer freigelassen Schreyer: Bin mit mir im Reinen Atomabkommen: Einigung greifbar nah Ex-Ministerin in Untersuchungshaft Lange Haftstrafe für Bischof

von Redaktion

Ein Gericht im ostafrikanischen Tansania hat am Freitag die Freilassung des Oppositionsführers Freeman Mbowe angeordnet. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft in Daressalam dem Gericht mitgeteilt, dass man die Anklagepunkte gegen Mbowe – unter anderem Terrorismus – fallen lasse. Staatsanwalt Robert Kidando sagte, er habe keine Absicht, den Fall weiterzuverfolgen. Der Vorsitzende der Chadema-Partei war im Juli 2021 kurz vor einer Parteikonferenz, auf der Reformen diskutiert werden sollten, festgenommen worden.

Bayerns Ex-Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU) will nach ihrem Rauswurf aus dem Kabinett nicht nachtreten. Sie sei mit sich im Reinen, sagte sie unserer Zeitung. Ihrem Nachfolger Christian Bernreiter habe sie ihre Unterstützung angeboten, dränge sich aber nicht auf. „Er wird das Haus formen; wichtig ist, dass es für ihn passt und nicht für mich.“  mbe

Bei den Wiener Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ist nach Angaben Londons eine Einigung in greifbarer Nähe. „Wir sind nah dran“, schrieb die britische Diplomatin Stephanie Al-Qaq am Freitag auf Twitter. Die europäischen Unterhändler würden jetzt kurz Wien verlassen, um ihre jeweiligen Regierungen zu informieren.

In Österreich muss die frühere Familienministerin und Meinungsforscherin Sophie Karmasin laut Medienberichten in Untersuchungshaft. Das Landgericht Wien gab einem entsprechenden Antrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft am Freitag wegen Tatbegehungsgefahr statt, ohne den Namen offiziell zu bestätigen. Die 55-Jährige steht im Verdacht, eine wichtige Rolle bei der Erstellung von geschönten Umfragen für die konservative ÖVP unter Ex-Kanzler Sebastian Kurz gespielt zu haben.

Der argentinische Bischof Gustavo Oscar Zanchetta (58) ist wegen mehrfacher sexueller Übergriffe zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das teilte das Gericht in der Provinz Salta mit. Zanchetta wurde nach der Urteilsverkündung sofort in Gewahrsam genommen. Zanchetta wird vorgeworfen, zwei Seminaristen wiederholt sexuell belästigt zu haben.

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