IN KÜRZE

Maskenpflicht fällt auch im Kanzleramt Israel: 50 Unterstützer des IS festgenommen

von Redaktion

Mit dem Wegfall der Maskenpflicht in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens werden auch in den Gebäuden der Bundesregierung die Vorschriften gelockert, aber nicht überall gleich. Wie das Bundespresseamt mitteilte, sind Masken im Kanzleramt nicht mehr vorgeschrieben. Das Tragen werde aber „dringend empfohlen“, insbesondere, wenn Abstand nicht möglich ist. Die Ministerien halten es unterschiedlich. Einige wie das Bundesinnenministerium oder das Bundesentwicklungsministerium halten an 3G-Regeln mit Nachweispflichten von negativem Test, Impfung oder Genesenenstatus fest.

Nach einer Anschlagswelle in Israel hat die Polizei insgesamt 50 mutmaßliche Unterstützer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) festgenommen. Der Inlandsgeheimdienst Schin Bet kümmere sich um die Verdächtigen. Der Zeitung „Haaretz“ zufolge gehen die Sicherheitsbehörden davon aus, dass es rund 200 israelische Araber gibt, die sich mit dem IS identifizieren. Darunter seien 20, die im Namen der Terrororganisation Anschläge begehen könnten. In den vergangenen zwei Wochen wurden in Israel bei einer Anschlagsserie elf Menschen getötet. Bei zwei der drei Attentate waren die Angreifer israelische Araber mit Verbindungen zum IS.

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