IN KÜRZE

Raketenabwehr aus Russland Tory schaute wohl Porno im Parlament

von Redaktion

Das Nato-Mitglied Türkei verhandelt trotz des Ukraine-Kriegs weiter mit Russland über eine zweite Lieferung des russischen Raketenabwehrsystems S-400. Der Vertrag zwischen Ankara und Moskau von 2017 habe von Beginn an zwei Lieferungen vorgesehen, sagte der Chef der türkischen Rüstungsbehörde, Ismail Demir. „Wir setzen die Entscheidung um, die wir von Anfang an getroffen haben.“ Die erste Lieferung des S-400-Luftabwehrsystems hatte die Türkei 2019 erhalten, die zweite verzögert sich Demir zufolge wegen Vertragsstreitigkeiten.

Ein Abgeordneter der Konservativen Partei soll im Sitzungssaal des britischen Parlaments auf seinem Handy einen Porno geguckt haben. Der Chefeinpeitscher (Chief Whip) der Tories, Chris Heaton-Harris, kündigte am Mittwoch eine Untersuchung zu dem „völlig inakzeptablen“ Verhalten an. Nach Informationen der Zeitung „Daily Mirror“ handelt es sich bei dem Beschuldigten um ein Regierungsmitglied. Eine neben ihm sitzende Kabinettskollegin habe den Vorfall miterlebt und gemeldet, berichtete das Blatt. Die Zeitung „The Sun“ schrieb, schockierte Abgeordnete hätten Heaton-Harris aufgefordert, den Parlamentarier aus der Fraktion zu werfen. Premierminister Boris Johnson betonte, sexuelles Fehlverhalten sei ein Entlassungsgrund.

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