IN KÜRZE

Macrons erste Reise führt nach Berlin Israel: Putin hat sich entschuldigt Erneut tödlicher Anschlag in Israel ÖPNV: Länder warnen vor höheren Preisen

von Redaktion

Kanzler Olaf Scholz empfängt am Montag Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Berlin. Geplant sei ein Gespräch der beiden Politiker, gefolgt von einem gemeinsamen Arbeitsessen, teilte der Elysée-Palast mit. Es ist Macrons erste Auslandsreise seit seiner Wiederwahl im April. Auf der Agenda des Gespräches stehen der Ukraine-Krieg, Verteidigungs- und Energiepolitik. Auch die deutsche G7-Präsidentschaft, die Lage in der Sahelzone, auf dem Westbalkan sowie die Beziehungen zwischen der EU und China sollen demnach thematisiert werden.

Nach einem Streit um als antisemitisch kritisierte Äußerungen des russischen Außenministers Sergej Lawrow hat sich Kremlchef Wladimir Putin nach israelischen Angaben entschuldigt. Dies teilte das Büro von Ministerpräsident Naftali Bennett nach einem Telefonat mit Putin am Donnerstag mit. Bennett habe die Entschuldigung angenommen und „für die Klarstellung der Einstellung des Präsidenten zum jüdischen Volk und zum Holocaust-Gedenken gedankt“. Vom Kreml gab es für eine solche Entschuldigung zunächst keine Bestätigung.

Bei einem neuen Anschlag in Israel sind am Donnerstagabend mindestens drei Menschen getötet worden. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Zaka wurden drei weitere Menschen schwer verletzt. Ein Polizeisprecher teilte mit, man gehe von zwei Tätern bei dem Angriff in der strengreligiösen Ortschaft Elad östlich von Tel Aviv aus. Einer davon habe geschossen, ein anderer mit einer Axt Passanten angegriffen. In der Umgebung seien Straßensperren errichtet worden. Bei einer Terrorwelle in Israel wurden seit Ende März 14 Menschen getötet.

Die Länder wollen das vom Bund versprochene 9-Euro-Monatsticket vom 1. Juni an umsetzen – ein Finanzstreit mit dem Bund über dauerhaft mehr Geld für den öffentlichen Nahverkehr ist aber weiter ungelöst. Die Bremer Verkehrssenatorin Maike Schaefer warnte in Bremen nach Beratungen der Verkehrsminister der Länder sowie des Bundes davor, dass nach dem Auslaufen des Tickets Ende August ohne mehr Geld vom Bund die Tarife erhöht werden müssten.

Artikel 3 von 11