zum EU-Öl-Embargo: zum US-Abtreibungsrecht:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Was die Chefin der Brüsseler Behörde am Mittwoch vorgeschlagen hat, ist in dreierlei Hinsicht gefährlich. Erstens, weil das avisierte Embargo eine Belastungsprobe für den Zusammenhalt der EU ist; zweitens, weil es Russlands Machthaber, Wladimir Putin, ins Eck treibt; und drittens, weil es einer Notoperation am offenen Herzen der europäischen Wirtschaft gleicht.“

Die Presse, Wien

„Ob die Rechnung aufgeht und das sechste Sanktionspaket die erhoffte Wirkung zeigt, ist offen. Putin könnte im Gegenteil den Konflikt in der Ukraine weiter eskalieren lassen und neue Sanktionen nötig machen. Möglich ist auch, dass Russland als Reaktion auf das Ölembargo die Gaslieferung nach Europa stoppt. Entsprechende Drohungen gibt es. Rationale Erwägungen spielen in Moskau keine Rolle mehr.“

Tages-Anzeiger, Zürich

„Seit 49 Jahren ist die Möglichkeit zu entscheiden, ob eine Schwangerschaft fortgesetzt werden soll oder nicht, in den USA ein Grundrecht. Wenn der Oberste Gerichtshof Roe bei der Verkündung des endgültigen Urteils im Juli kippen sollte, kehrt er der Idee des Rechts auf sexuelle Privatsphäre den Rücken und lehnt damit die reproduktive Autonomie von Frauen und Schwangeren ab.“

Sydney Morning Herald

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