IN KÜRZE

RKI senkt die Risikobewertung Trump erwog Angriffe in Mexiko

von Redaktion

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Risikobewertung der aktuellen Corona-Lage in Deutschland um eine Stufe gesenkt. Die derzeitige Gefährdung für die Gesundheit schätze die Behörde nun insgesamt als „hoch“ ein, wie es im neuesten Wochenbericht heißt. Zuvor war das Risiko noch als „sehr hoch“ bewertet worden.

Die Experten begründen die Einschätzung durch das zuletzt klar rückläufige Infektionsgeschehen, aber einen immer noch beträchtlichen Infektionsdruck. In der vergangenen Woche sei die Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken und betrage jetzt 553,2 (-19 Prozent). Auch die Zahl der auf Intensivstationen behandelten Personen mit Covid-19-Diagnose sei erneut zurückgegangen, ebenso die Zahl der Todesfälle. Dennoch seien mit knapp 600 000 innerhalb der letzten Woche an das RKI übermittelten Corona-Fällen die Infektionszahlen noch immer hoch. Entsprechend wichtig bleibe die Impfung.

In Bayern wurden in den vergangenen sieben Tagen 84 397 Corona-Fälle gemeldet. Die Inzidenz sank auf 642,3, eine Woche zuvor lag sie noch bei 788. Die Zahl der hospitalisierten Fälle innerhalb einer Woche ging mit 745 (–10,1 Prozent) ebenso deutlich zurück wie die der Covid 19-Intensivpatienten (201/–9,9 Prozent).

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat offenbar heimliche Luftangriffe auf Drogenlabore in Mexiko in Erwägung gezogen. Wie der ehemalige Verteidigungsminister Mark Esper laut „New York Times“ in seiner Autobiografie schreibt, soll Trump ihn zweimal gefragt haben, ob die Streitkräfte „Raketen auf Mexiko abfeuern könnten, um die Drogenlabore zu zerstören“. Er war demnach überzeugt, die Verantwortung dafür abstreiten zu können. Esper schreibt, dass diese Äußerungen ihn sprachlos gemacht hätten.

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