IN KÜRZE

RAF-Terroristin Inge Viett ist tot Sanktionen: Ungarn kündigt Veto an Ex-Premier Fillon zu einem Jahr verurteilt Marcos Jr. auf den Philippinen klar vorn

von Redaktion

Die ehemalige RAF-Terroristin Inge Viett ist tot. Das berichtet die „Junge Welt“ und beruft sich auf ihr politisches Umfeld. Die 1944 geborene Viett sei am gestrigen Montag gestorben. Viett war zunächst Mitglied der Bewegung 2. Juni, als sie sich 1980 der Rote Armee Fraktion (RAF) anschloss. 1982 tauchte sie in der DDR unter. Wegen versuchten Mordes wurde sie nach ihrer Enttarnung 1990 zu dreizehn Jahren Haft verurteilt. 1997 wurde sie entlassen.

Das EU-Land Ungarn will gegen das geplante Embargo der Europäischen Union gegen russische Erdöl-Importe sein Veto einlegen. „Ungarn wird (im EU-Rat) nicht für dieses Paket stimmen, denn die ungarischen Menschen dürfen nicht den Preis für den Krieg (in der Ukraine) bezahlen“, sagte Außenminister Peter Szijjarto. Damit das Sanktionspaket umgesetzt werden kann, müssen alle Länder zustimmen. In Verhandlungen, die seit letzter Woche andauern und in dieser Woche weitergehen, erzielten die EU-Länder noch keine Einigung über ein Öl-Embargo gegen Russland.

Frankreichs früherer Premierminister François Fillon ist wegen einer Scheinarbeitsaffäre zu einem Jahr Haft verurteilt worden. Drei weitere Jahre seien auf Bewährung ausgesetzt, urteilte das Pariser Gericht am Montag im Berufungsverfahren. Fillons Frau Penelope wurde zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Beide müssen zudem je 375 000 Euro Strafe zahlen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Fillon seine Frau jahrelang als parlamentarische Assistentin angestellt hatte, ohne dass diese dafür gearbeitet hatte.

Bei der Präsidentenwahl auf den Philippinen liegt der Sohn des einstigen Diktators Ferdinand Marcos inoffiziellen Berechnungen zufolge in Führung. Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. bekam nach Teilauszählungen mehr als doppelt so viele Stimmen wie seine schärfste Konkurrentin, die bisherige Vize-Präsidentin Leni Robredo.

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