zu Ukraine:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Wenn es einen Gott gibt, dann wird Kyrill, Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, der auf Erden unter dem Schutz Wladimir Putins und des Ungarn Viktor Orban steht, in die Hölle kommen. Der Papst hat ihn als ,Messdiener Putins‘ bezeichnet, aber das war zu kurz gegriffen. In Kyrills Äußerungen ist die Unterstützung für Putins kriegerischen Eifer eine Konstante. Kyrill verbreitet auch die Lüge des Kreml, die Ukraine sei Schauplatz eines umfassenderen Krieges gegen den Westen und dessen dekadente Werte.“

El Mundo (Spanien)

„Anders als seine Propagandisten erzählen, ist der ungarische Premier nach den Verhandlungen über das sechste EU-Sanktionspaket alles andere als ein Held. Die Diagnose ist gegenteilig. Die Csardas-Tänze um das Öl-Embargo ließen sich ja noch mit wirtschaftlichen Interessen des Landes rechtfertigen. Doch als die Ungarn nach der Einigung mit dem Einwand daherkamen, aus der Sanktionsliste müsse der Moskauer Patriarch Kyrill gestrichen werden, sollte doch allen klar sein, dass es hier nicht um ein pro–ungarisches, sondern ein Pro-Putin-Spiel ging. (…) Niemanden ekelt das Anbiedern Orbans an Putin mehr als die Polen. So kommt Ungarn um seinen wichtigsten Verbündeten, der ihm in den Streitereien mit Brüssel noch Gewicht verliehen hatte.“

Sme (Slowakei)

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