München – Eine Explosion in einer Anlage in Texas, von wo aus Flüssiggas nach Europa verschifft wird, beeinträchtigt den Betrieb seit zwei Wochen.
Am 8. Juni war in dem Terminal in Quintana am Golf von Mexiko ein Feuer ausgebrochen. Der Betreiber Freeport teilte inzwischen mit, dass die Anlage bis September komplett geschlossen und bis Jahresende nur eingeschränkt betrieben werde. Weil deshalb mehr amerikanisches Flüssiggas auf dem heimischen Markt bleibt, fielen dort die Preise nach dem Unglück. In Europa hingegen sind sie aufgrund der stark gekürzten Lieferungen Russlands massiv gestiegen.
Freeport machte den Riss einer Pipeline, die unter Überdruck stand, für die Explosion verantwortlich. mb