IN KÜRZE

Lawrow beschuldigt EU und Nato US-Senat stimmt für neues Waffenrecht Afghanistan: 1100 Tote nach Erdbeben

von Redaktion

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat der EU und der Nato vorgeworfen, Kräfte zu einem Krieg gegen Russland zu bündeln. „Wir machen uns wenig Illusionen darüber, dass sich die derzeitige russenfeindliche Aufgeladenheit der EU auf absehbare Zeit und – um ehrlich zu sein – auch langfristig irgendwie auflösen oder ändern wird“, sagte Lawrow am Freitag. Zudem verwies er darauf, dass Nazi-Deutschland unter Adolf Hitler zu Beginn des Zweiten Weltkriegs andere europäische Länder zum Angriff auf die Sowjetunion um sich versammelt habe. „Jetzt stellt auch die EU zusammen mit der Nato eine solche moderne Koalition zusammen“, sagte Lawrow.

Der US-Senat hat nach zwei verheerenden Schusswaffenmassakern im vergangenen Monat für ein Gesetz für eine leichte Verschärfung des Waffenrechts gestimmt. Bei dem Votum in der Kongresskammer gab es am Donnerstag 65 Ja-Stimmen und 33 Gegenstimmen. Nun muss noch das Repräsentantenhaus für den Gesetzentwurf stimmen, bevor er von Präsident Joe Biden unterzeichnet werden kann.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Afghanistan ist die Zahl der Todesopfer auf 1100 gestiegen. Das Erdbeben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte eine Stärke von 5,9 und ereignete sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (Ortszeit).

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