Donald Trump wollte das US-Justizministerium laut Zeugen dafür instrumentalisieren, das Ergebnis der Präsidentenwahl 2020 anzufechten. Der damalige geschäftsführende Justizminister Jeffrey Rosen und dessen Stellvertreter Richard Donoghue schilderten bei einer Anhörung, wie der Ex-Präsident sie vehement unter Druck gesetzt habe. Er habe ihnen damit gedroht, die Spitze des Ministeriums neu zu besetzen, um ein Vorgehen der Behörde gegen angeblichen Wahlbetrug zu erreichen, erklärten sie vor dem Ausschuss zur Erstürmung des US-Kapitols im Januar 2021.
Der ukrainische Energieminister German Galuschenko hat Deutschland die Lieferung von Atomstrom angeboten. Seit dem 16. März habe die Ukraine ihr Energienetz mit dem Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber synchronisiert; „damit kann die Ukraine zum Outsourcer von Strom für Deutschland werden“, schrieb Galuschenko in einem Gastbeitrag für die „Wirtschaftwoche“.
Nach der Veröffentlichung interner Polizeidokumente vom vergangenen G7-Gipfel in Elmau hat die Staatsanwaltschaft Daten von Servern der Piratenpartei beschlagnahmt. Nach Parteiangaben wurde für die Veröffentlichung der geheimen Dokumente unter anderem ein Service der Piratenpartei genutzt, über den online öffentlich und kostenfrei Dokumente geteilt werden können. Das bedeutet also nicht, dass die Piraten mit dem Datenleck selbst in Verbindung stehen.
Einer der letzten afghanischen Gefangenen ist aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo freigelassen worden. Wie die Behörden der radikalislamischen Taliban in Kabul und seine Familie am Freitag bekannt gaben, verbrachte Asadullah Haroon 15 Jahre im berüchtigten Gefangenenlager, ohne jemals angeklagt worden zu sein. Haroon wurde 2006 von US-Streitkräften festgenommen, sie warfen ihm vor, Kontakte zu verschiedenen Terrornetzwerken zu haben.
EU-Außenbeauftragter Josep Borrell ist in den Iran gereist. Bei dem Treffen dürfte es vor allem um den festgefahrenen Prozess zur Wiederbelebung des Atomabkommens von 2015 gehen.