Nach der Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen sollen nach Angaben von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) weitere Schritte folgen. „Die verschiedenen medizinischen Methoden von Schwangerschaftsabbrüchen sollten zum Beispiel für Ärztinnen und Ärzte zur Ausbildung gehören“, sagte Paus dem Berliner „Tagesspiegel“. Sie zeigte sich zudem grundsätzlich offen dafür, den Abtreibungs-Paragrafen 218 weiter zu liberalisieren.
Papst Franziskus hat einen Priester des Bistums Trier aus dem Klerikerstand entlassen. Der Mann, mittlerweile im Rentenalter, hat mehrere Minderjährige sexuell missbraucht. Gegen den Priester gab es schon mal eine Voruntersuchung, die jedoch wegen Verjährung eingestellt wurde. Die Opfer hätten laut Bistum finanzielle Leistungen in Anerkennung des Leids erhalten. Seit 2010 seien insgesamt fünf Priester des Bistums Trier wegen sexuellen Missbrauchs aus dem Klerikerstand entlassen worden.
Die Nato-Streitkräfte in Europa haben einen neuen Oberbefehlshaber. Der US-amerikanische General Christopher G. Cavoli übernahm am Montag bei einer Zeremonie im belgischen Mons die Aufgaben seines in den Ruhestand gehenden Landsmannes Tod Wolters. Cavoli komme zu einer Zeit, die durch zunehmenden strategischen Wettbewerb und die Rückkehr brutaler Konflikte nach Europa gekennzeichnet sei, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei der Postenübergabe.
Die Zahl der ausländischen Söldner in Libyen hat offenbar abgenommen, da unter anderem sich in der Ukraine „ein anderer Markt für Söldner“ aufgetan habe. Das teilt ein UN-Experte mit. Auch die Kämpfer der privaten Sicherheitsfirma Wagner, die als Schattenarmee von Putin gilt, sind seltener aufzufinden. Britische Geheimdienste vermuten sie in der Ukraine.
Eine vom Berliner Senat beauftragte unabhängige Expertenkommission will an diesem Mittwoch ihren Bericht zu den Pannen bei der Abgeordnetenhaus- und Bundestagswahl im Vorjahr vorlegen. Zu den Experten zählen unter anderem Juristen und Vertreter der Zivilgesellschaft. Neuwahlen sind nicht ausgeschlossen. Dafür ist die Kommission jedoch nicht zuständig.