Am Strand der Insel Ngkesill im Pazifik hat sich Außenministerin Annalena Baerbock ein Bild gemacht von den schweren Auswirkungen der Klimakrise auf kleine Länder wie den Pazifik-Inselstaat Palau. Sie sah von Stürmen entwurzelte Bäume und angeschwemmten Plastikmüll. Angesichts der bedrohten Inselwelt machte sie Druck für einen raschen weltweiten Ausstieg aus fossiler Energie. Die nächste Welt-Klimakonferenz im November müsse deutlich machen: „Wir teilen dieses Schicksal gemeinsam, und wir können diese Klimakrise nur gemeinsam bewältigen.“ Im Zusammenhang mit dem brutalen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine gebe es die Chance, dass sich der Umstieg auf erneuerbare Energien „massiv beschleunigt, weil eben die Energiefrage auch eine Sicherheitsfrage geworden ist“. Um die von steigenden Meeresspiegeln bedrohten Nationen besser zu unterstützen, ernannte sie die Diplomatin Beate Grzeski zur Sondergesandten für die pazifischen Inselstaaten. dpa