Nur noch fünf Bewerber

von Redaktion

Johnson-Nachfolge: Sunak liegt weiter vorn

London – Die britische Generalstaatsanwältin Suella Braverman ist aus dem Rennen um die Nachfolge von Premierminister Boris Johnson ausgeschieden. Die Chefjustiziarin der Regierung erhielt im zweiten Wahlgang der konservativen Tory-Parlamentsfraktion die wenigsten Stimmen. Vorne lagen wieder der frühere Finanzminister Rishi Sunak und Staatssekretärin Penny Mordaunt.

Braverman gilt wie Außenministerin Liz Truss und die Abgeordnete Kemi Badenoch als Vertreterin des rechtskonservativen Flügels. Es wurde erwartet, dass ihre Unterstützer ihre Stimmen auf diese beiden Kandidatinnen verteilen. Als letzter Kandidat schaffte Tom Tugendhat den Sprung in die dritte Runde. Allerdings verlor der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, der als liberal gilt, im Vergleich zum Mittwoch mehrere Stimmen. In jeder Runde scheidet der Letztplatzierte aus. Spätestens am Mittwoch sollen die beiden übrig bleibenden Kandidaten feststehen. Zwischen ihnen entscheiden die Parteimitglieder spätestens am 5. September.

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