IN KÜRZE

Bischof schlägt Queen-Namen für Malaria-Impfung vor Indiens Premier erzählt von Gandhis Taschentuch Dänemarks Königin ändert Programm für Thronjubiläum

von Redaktion

Ein britischer Bischof hat eine besondere Idee, das Andenken an Queen Elizabeth II. zu ehren: Paul Butler, der Bischof von Durham, schlug vor, einen Impfstoff gegen Malaria nach der Königin zu benennen, wie die britische Nachrichtenagentur PA am Freitag berichtete: das „Elizabeth Malaria Vaccine“. Mit einer Finanzspritze aus Großbritannien könnte dieser Impfstoff dann im Gedenken an die Monarchin im ganzen Commonwealth verteilt werden, sagte Butler im Oberhaus des britischen Parlaments. Der Impfstoff sei von Wissenschaftlern der Universität Oxford entwickelt worden und zeige in einer gerade veröffentlichten Studie vielversprechende Resultate.  dpa

Indiens Premierminister Narendra Modi hat sich anlässlich des Todes von Queen Elizabeth II. an eine schöne Begegnung erinnert. „Bei einem der Treffen zeigte sie mir das Taschentuch, das Mahatma Gandhi ihr zu ihrer Hochzeit geschenkt hatte“, schrieb Modi auf Twitter. Gandhi setzte sich in einem gewaltfreien Kampf für die Unabhängigkeit Indiens vom ehemaligen Kolonialreich British India ein. „Ich werde ihre Wärme und Liebenswürdigkeit nie vergessen“, schrieb Modi. Und: „Sie personifizierte Würde und Anstand im öffentlichen Leben.“ Seine Gedanken seien bei ihrer Familie und den Menschen in Großbritannien. Die Königin war die erste britische Monarchin nach der Unabhängigkeit Indiens im Jahre 1947. Sie wurde Queen, als die blutige Trennung von British India und die Aufteilung in das heutige Indien und Pakistan noch sehr präsent in den Köpfen der Menschen waren. Dreimal besuchte sie Indien.  dpa

Dänemarks Königin Margrethe II. (82) will ihr 50-jähriges Thronjubiläum trotz des Todes von Queen Elizabeth II. an diesem Wochenende feiern, allerdings in abgeänderter Form. Es sei der Wunsch der Königin, das Programm anzupassen, teilte die Kommunikationschefin des dänischen Königshauses, Lene Balleby, mit. Die beim Volk äußerst beliebte Margrethe ist seit 14. Januar 1972 dänische Königin. Eigentlich hatte sie ihr 50. Jubiläum schon zum Stichtag im Januar begehen wollen, dies wegen der Corona-Pandemie aber verschoben. Nun sollte das große Fest planmäßig an diesem Samstag und Sonntag nachgeholt werden. Unter anderem wollte sich Margrethe dafür auf den Balkonen ihres Schlosses Amalienborg und des Kopenhagener Rathauses zeigen und dazwischen per Kutsche durch die Straßen der dänischen Hauptstadt fahren. Margrethe hatte dem neuen britischen König Charles III. noch am Donnerstagabend ihr Beileid bekundet. „Ihre Mutter war mir und meiner Familie sehr wichtig. Sie war eine überragende Persönlichkeit unter den europäischen Monarchen und eine große Inspiration für uns alle“, schrieb sie in einem Brief an Charles.  dpa

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