Die Thüringer CDU-Politikerin und frühere Bundespräsidentenkandidatin Dagmar Schipanski ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Die Bundespartei würdigte sie als „überzeugte Christdemokratin und einen großartigen Menschen“. „Ihr Herzensthema war die Vollendung der deutschen Einheit“, sagte CDU-Chef Friedrich Merz. Schipanski, in der DDR wegen fehlender SED-Mitgliedschaft oft gebremst, wurde 1995 zur bundesweit ersten weiblichen Rektorin einer Technischen Universität ernannt.
Nordkorea hat per Gesetz einen atomaren Präventivschlag für zulässig erklärt – auch für den Fall eines konventionellen Angriffs. Zugleich stufte das isolierte Land seinen Status als Atommacht als „irreversibel“ ein, wie staatliche Medien berichteten. Damit schloss Pjöngjang die Möglichkeit von Gesprächen über eine Denuklearisierung aus. Die Ankündigung erfolgte vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen Nord- und Südkorea.
Die Linken-Chefs Janine Wissler und Martin Schirdewan haben sich von der umstrittenen Bundestagsrede der Ex-Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht, die der Bundesregierung „einen beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen unseren wichtigsten Energielieferanten“ vorgeworfen hatte, distanziert – und den Fraktionsvorstand kritisiert. Die Rede habe erwartungsgemäß in Teilen nicht den beschlossenen Positionen entsprochen und „verständlicherweise für Unmut innerhalb der Partei und in unserem Umfeld gesorgt“, sagten sie dem „Neuen Deutschland“.
Gesundheitspolitiker des Bundestages wollen sich in den USA und Kanada über die dortige Legalisierung von Cannabis informieren. Acht Mitglieder des Gesundheitsausschusses aus allen Fraktionen reisen am Samstag für eine Woche nach Kalifornien und in die kanadische Provinz Ontario.