China hat die Forderung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zurückgewiesen, die Empfehlungen der UN-Menschenrechtskommissarin zu einem besseren Umgang mit den Uiguren zu befolgen. Außenamtssprecher Wang Wenbin nannte den UN-Bericht zur Lage in der Region Xinjiang „ein Flickwerk von Falschinformationen“. Es sei ein „politisches Werkzeug“, um einigen westlichen Ländern zu dienen, die China klein halten wollten.
Wegen nicht erteilter Genehmigungen ist erneut ein Flug zum Personalaustausch deutscher Blauhelme im westafrikanischen Mali abgesagt worden. Die zivile Maschine habe deswegen gestern nicht wie geplant in Deutschland starten können, sagte eine Sprecherin des Einsatzführungskommandos. Geplant war, insgesamt 120 Militärangehörige und Zivilisten ein- oder auszufliegen. Zuletzt hatte es verstärkt Streit zwischen den Militärmachthabern und der UN-Mission gegeben.
Die AfD hat in Thüringen laut einer Umfrage die Linkspartei als stärkste Kraft abgelöst. Wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichteten, kommt die AfD laut der Befragung durch das Insa-Institut auf einen Stimmenanteil von 26 Prozent, die Linke dagegen nur auf 23 Prozent. Es wäre für die AfD den Angaben zufolge das stärkste je in Thüringen erzielte Wahlergebnis. Die Koalitionspartner der Linken, SPD und Grüne kämen, wenn am Sonntag gewählt würde, auf 11 beziehungsweise 8 Prozent. Die CDU kam in der Umfrage auf 20 Prozent, auf die FDP auf 5 Prozent.
Erstmals seit dem 24. Februar, als Russland den Angriffskrieg auf die Ukraine startete, ist ein US-Astronaut mit einer russischen Sojus-Rakete zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Die Rakete mit Frank Rubio sowie den russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin hob planmäßig gestern Nachmittag vom Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur ab, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Die Raumfahrt ist einer der wenigen Bereiche, in denen Washington und Moskau weiter kooperieren.