IN KÜRZE

Staatsschutz ermittelt nach Bombenfund Aktivisten blockieren Berliner Autobahn Britische Regierung zieht Haushalt vor Schotten attackieren London scharf

von Redaktion

Nach dem Fund von zwei selbst gebauten Sprengkörpern am Bahnhof Straußfurt in der Nähe von Erfurt in Thüringen hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Einer der Sprengsätze war demnach mit einem Hakenkreuz versehen, das sich auf einem Tuch befand, in das der Sprengkörper eingewickelt war. Am Sonntag hatte die Polizei zunächst von einem verdächtigen Gegenstand gesprochen. Der Bahnverkehr in der Region wurde von der Bundespolizei daraufhin vorübergehend unterbrochen.

Klimaschutz-Demonstranten haben erneut die Berliner Stadtautobahn blockiert. Sie saßen am Montagmorgen seit 8 Uhr an mindestens sieben Ausfahrten auf der Straße, wie die Polizei und die Verkehrsinformationszentrale mitteilten. An einigen Stellen hatten sich die überwiegend jungen Menschen der Gruppe Letzte Generation auf der Straße festgeklebt. Es kam zu Staus. Die Polizei räumte mehrere Ausfahrten nach ein oder zwei Stunden frei.

Die britische Regierung korrigiert in ihrer Finanzpolitik ein weiteres Mal den Kurs. Angesichts andauernder Kritik kündigte Finanzminister Kwasi Kwarteng an, seinen Haushaltsplan früher als geplant zu veröffentlichen. Demnach will er seine Finanzstrategie nun am 31. Oktober vorstellen, gut drei Wochen früher als bisher geplant. Auch Abgeordnete der Konservativen Partei hatten gefordert, dass Kwarteng die für 23. November geplante Veröffentlichung vorzieht, um das Vertrauen der Finanzmärkte zurückzugewinnen.

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat die britische Zentralregierung attackiert. Die Führung in London leugne die schottische Demokratie, greife die Rechte des Regionalparlaments an und zeige Mangel an Respekt, wollte Sturgeon laut Redeskript auf dem Parteitag ihrer Schottischen Nationalpartei (SNP) sagen. Das britische Oberste Gericht in London beschäftigt sich am Dienstag und Mittwoch mit der Frage, ob das schottische Regionalparlament die Befugnis hat, ein neues Referendum über die Unabhängigkeit von Großbritannien anzusetzen. Sturgeon plant eine Volksbefragung am 19. Oktober 2023.

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