IAEA-Chef Grossi reist nach Moskau

von Redaktion

Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Rafael Grossi, wird heute zu Verhandlungen über das besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja in Moskau erwartet. Es gehe um Grossis Initiative für eine Sicherheitszone rund um die Anlage, teilte der russische Vertreter bei den internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow, gestern mit. Ein Sprecher der IAEA bestätigte später die geplante Reise. Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow wird der Argentinier diesmal keinen Termin bei Russlands Präsident Wladimir Putin erhalten. Das Kernkraftwerk im Süden der Ukraine ist seit Monaten umkämpft und gerät auch immer wieder ins Schussfeld. Laut Grossi sollten sich die Ukraine und Russland verpflichten, das Atomkraftwerk künftig nicht mehr zu beschießen.Zudem fordert er, dass in dem AKW keine Waffen mehr stationiert sind, die zu einem Angriff auf die Anlage beitragen könnten.

Artikel 7 von 11