IN KÜRZE

Erdogan gegen Schwedens Beitritt Neukölln: Lokale laden Retter ein Berlin: Doppelte Briefwahlunterlagen Japan mit Behörde für mehr Geburten Tempolimit spart mehr CO2 als gedacht

von Redaktion

Schweden kann nach einer Koran-Verbrennung in Stockholm nach Aussage des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht mit einer Unterstützung der Türkei für einen Nato-Beitritt rechnen. „Wenn ihr der türkischen Republik oder dem religiösen Glauben der Muslime keinen Respekt zollt, dann könnt ihr von uns in Sachen Nato auch keine Unterstützung bekommen“, sagte Erdogan in Ankara. Grund für die Empörung ist ein Protest einer kleinen Gruppe um einen aus Dänemark stammenden Rechtsextremisten.

Um nach den Angriffen in der Silvesternacht ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen, laden mehrere Lokale auf der Neuköllner Sonnenallee Rettungskräfte und Polizisten zum Essen ein. In einem Instagram-Video distanzierte sich der Inhaber des arabischen Restaurants „City Chicken“, Omar Nhas, von der Gewalt. „Selbst im Krieg werden Sanitäter nicht angegriffen, außer in Neukölln“, sagte Nhas. Rettungskräfte und Feuerwehrleute verdienten Respekt.

Bei den Vorbereitungen für die anstehende Wiederholungswahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ist es zu einer weiteren Panne gekommen. In 49 Fällen sind im Bezirk Treptow-Köpenick Briefwahlunterlagen doppelt verschickt worden, wie eine Sprecherin des Bezirks auf Anfrage mitteilte. Dies sei aufgrund eines Softwarefehlers geschehen.

Japans Ministerpräsident Fumio Kishida will mit einer neuen Behörde und deutlich höheren Ausgaben für Familien das Problem der niedrigen Geburtenrate im Land angehen. „Wir müssen eine Sozialwirtschaft aufbauen, in der das Kind im Mittelpunkt steht, um die (niedrige) Geburtenrate umzukehren“, sagte Kishida. Japan stehe an der „Grenze zur Unfähigkeit“, als Gesellschaft weiter zu funktionieren.

Ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen brächte nach einer Studie des Umweltbundesamts mehr CO2-Einsparung als bisher gedacht. Mit Tempo 120 auf Bundesautobahnen und Tempo 80 auf Außerortsstraßen könnten bis 2030 rund 47 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden. Damit könnte die Klimaschutzlücke im Verkehr um rund ein Sechstel geschlossen werden.

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