Klingbeil kritisiert „Querschüsse“ der Ampel-Partner

von Redaktion

Im Streit um die Lieferung von Kampfpanzern in die Ukraine hat SPD-Chef Lars Klingbeil „Querschüsse“ von Politikern der FDP und der Grünen kritisiert und den Parteiführungen der Koalitionspartner eine Intervention nahegelegt. „Ich weiß, was ich als Parteivorsitzender machen würde, wenn aus meiner Partei andauernd solche Querschüsse kommen“, sagte Klingbeil. „Da würde ich mit den entsprechenden Leuten mal reden. Das wirft ja auch kein gutes Licht auf die eigene Parteiführung, wenn da andauernd welche so unterwegs sind.“ Klingbeil kritisierte die „aufgeregten Debatten (…) bis hin zu Beleidigungen“. In den vergangenen Tagen war der Streit in der Koalition über die Lieferung von Panzern des Typs Leopard 2 eskaliert. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, bezeichnete die Kommunikation des Kanzlers als „Katastrophe“. Der Vorsitzende des Europaausschusses, Anton Hofreiter (Grüne), sagte, die Bundesregierung mache mit ihrem Zögern einen „erheblichen Fehler“.

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