Verluste bei Tech-Aktien

Bei Big Tech läuft es nicht – na und?

von Redaktion

VON ANDREAS HÖSS

Schlechte Quartalszahlen, Massenentlassungen und nun ein (kleines) Kursmassaker bei Apple, Alphabet und Amazon: Big Tech in der Krise, könnte man meinen – und einen Abgesang auf die Börsenriesen anstimmen.

Tritt man einen Schritt zurück, sieht die Sache aber gar nicht so schlimm aus. Klar, die großen Internetkonzerne werfen tausende Mitarbeiter raus. Allerdings haben sie während der Corona-Zeit, als die Welt zu Hause vor den Bildschirmen hing, auch tausende eingestellt. Und: Nach der Sonderkonjunktur während Corona brachen die Aktienkurse an der Technologiebörse Nasdaq ein, in den letzten Wochen waren sie aber wieder kräftig gestiegen. Nun haben Großinvestoren eben die mauen Quartalszahlen genutzt, um diese Gewinne zu versilbern.

Als Kleinanleger sollte man das oft irrationale Tagesgeschäft an den Börsen ohnehin ausblenden und langfristig denken. Und man sollte nicht nur in einen Techkonzern investieren, sondern in alle, über Fonds oder ETFs. Denn wer weiß schon, wer der Gewinner von morgen ist? Macht man das, kann man entspannt bleiben: Technologiekonzerne werden weiter unsere Zukunft bestimmen – und Anlegern deshalb gute Renditen bescheren.

Andreas.Hoess@ovb.net

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