Der britische Premierminister Rishi Sunak hat sein Kabinett neu zugeschnitten. Ein Ministerium für Energiesicherheit – geleitet vom bisherigen Wirtschaftsminister Grant Shapps – soll die Energieversorgung gewährleisten und für niedrigere Gas- und Stromrechnungen sorgen. Das neue Ressort wird aus dem Wirtschaftsministerium herausgelöst, das seinerseits mit dem Handelsministerium verschmilzt und von Kemi Badenoch geführt wird. Ebenfalls neu ist ein Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie. Ausgelöst wurde der Umbau durch den Rauswurf des bisherigen Tory-Generalsekretärs Nadhim Zahawi, der als Minister ohne besonderen Aufgabenbereich am Kabinettstisch saß. Dessen Nachfolger wird Handels-Staatssekretär Greg Hands.
Die Bundesregierung hat mehrere große Rüstungsexporte ins Ausland genehmigt – nach Niger, Indien und Zypern. Das geht aus einem Schreiben des Wirtschaftsministeriums an Abgeordnete hervor. Demnach erhielt der westafrikanische Staat Niger die Erlaubnis, zwei für die Grenzüberwachung umgerüstete Propellermaschinen sowie Funk- und Überwachungstechnik einzuführen. In dem Paket für Indien enthalten ist technisches Gerät, etwa für Getriebe in Kampfpanzern. Zypern soll zwölf Kampfhubschrauber erhalten.
Israelische Streitkräfte haben nach palästinensischen Angaben im Westjordanland einen palästinensischen Jugendlichen erschossen. Der 17-Jährige sei durch eine Kugel am Kopf getroffen und getötet worden, die israelische Soldaten in der Stadt Nablus abgefeuert hätten, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Die israelische Armee erklärte, mit „scharfem Feuer auf einen Verdächtigen“ reagiert zu haben, der auf die Soldaten geschossen habe.
Die pakistanische Regierung hat eine kürzlich verhängte Sperre der Internet-Enzyklopädie Wikipedia wieder aufgehoben. Ein Komitee solle auf Anordnung des Premierministers Shehbaz Sharif alternative Wege prüfen, um „anstößige Inhalte“ auf Wikipedia und anderen Seiten im Internet blockieren zu können, erklärte eine Behördensprecherin. Am Samstag hatte die pakistanische Medienaufsicht Wikipedia für die rund 230 Millionen Einwohner des Landes aufgrund „blasphemischer Inhalte“ gesperrt.