Das russische Militär soll mit einem chinesischen Hersteller über die Lieferung von Kamikaze-Drohnen für Russland verhandeln. Darüber berichtete der „Spiegel“ am Donnerstag. Der Hersteller soll demnach angekündigt haben, 100 Drohnen des Prototyps ZT-180 bis April an Russland zu liefern. Das Design soll den Kamikaze-Drohnen aus dem Iran ähneln, die bereits im Krieg gegen die Ukraine im Einsatz sind.
Die im Oktober teilweise zerstörte, russische Brücke zur Halbinsel Krim ist auf dem Straßenabschnitt wieder vollständig befahrbar. Der russische Vize-Regierungschef Marat Chusnullin gab via Telegram das Ende der Reparaturarbeiten an der Straßenbrücke bekannt. 500 Arbeiter hätten viereinhalb Monate rund um die Uhr gearbeitet und die Bauarbeiten nun „als großes Geschenk“ zum russischen Tag des Verteidigers des Vaterlandes 39 Tage früher als geplant fertiggestellt, erklärte Chusnullin.
Mit neuen Regeln für den Flugverkehr setzt nach Saudi-Arabien nun auch der Oman ein Zeichen der Annäherung an Israel. Der Luftraum sei künftig für alle Fluggesellschaften geöffnet, die die Voraussetzungen der Behörde für einen Überflug erfüllten, teilte die Luftfahrtbehörde mit. Die vage Erklärung bedeutet, dass nun auch alle kommerziellen Verbindungen von und nach Israel möglich sind und israelische Airlines auch durch den omanischen Luftraum fliegen dürfen.
Mitarbeitende der EU-Kommission müssen die Social-Media-App Tiktok wegen Sicherheitsbedenken auf ihren Dienstgeräten löschen. Zudem müsse die zu einem chinesischen Konzern gehörende Video-App bis zum 15. März von privaten Geräten entfernt werden, auf denen Apps der EU-Kommission genutzt werden, erklärte gestern ein Sprecher.
Der italienische Senat hat ein umstrittenes Dekret zum Umgang mit Seenotrettern verabschiedet. Für den Text, der nach Einschätzung von Kritikern die Arbeit der Hilfsorganisationen erschwert, stimmten 84 Senatoren bei 61 Gegenstimmen. Zivile Seenotretter sind nun verpflichtet, nach einer Rettungsaktion unverzüglich einen zugewiesenen Hafen anzusteuern, ohne ihren Einsatz fortzusetzen und weitere Geflüchtete an Bord zu holen.