IN KÜRZE

Johnson will Vater zum Sir ernennen Johannes Paul II. vertuschte Skandale Bund fördert Fahrradparkhäuser Protest-Stopp in zwei Städten

von Redaktion

Gegen den früheren Premierminister Boris Johnson gibt es einmal mehr Vorwürfe der Vetternwirtschaft. In den traditionellen „Resignation Honours“, mit denen die britischen Regierungschefs nach ihrem Abschied verdiente Persönlichkeiten ehren können, wolle der konservative Politiker seinen Vater Stanley Johnson (82) mit dem Titel „Sir“ würdigen lassen, berichtete die Zeitung „Times“ am Montag. Der frühere Europaabgeordnete sei einer von etwa 100 Menschen auf Johnsons Liste. Die „Times“ kritisierte die Pläne als moralisch falsch. Kulturministerin Michelle Donelan gab sich hingegen gelassen.

Der verstorbene Papst Johannes Paul II. soll Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche Polens vertuscht haben. In seiner Zeit als Kardinal und Bischof von Krakau habe Karol Wojtyla von Pädophilie-Fällen gewusst, berichtete der Sender TVN unter Berufung auf Recherchen des Journalisten Michal Gutowski. Demnach soll Wojtyla Priester seiner Diözese, von deren Taten er wusste, in andere Gemeinden versetzt haben, um Skandale zu vermeiden. Ein Priester wurde nach Österreich geschickt – Wojtyla habe ihm ein Empfehlungsschreiben geschrieben.

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) will den Neubau von Fahrradparkhäusern an Bahnhöfen und anderen Haltepunkten des öffentlichen Nahverkehrs bis 2026 mit 110 Millionen Euro fördern. „Viele Menschen würden Rad und Bahn häufiger nutzen, wenn sie ihr Fahrrad oder E-Bike am Bahnhof sicher abstellen könnten“, erklärte Wissing. „Bundesweit fehlen alleine an Bahnhöfen bis zu 1,5 Millionen Fahrradabstellplätze.“ Kommunen können sich bewerben.

Nach einem Einlenken in Hannover hat sich auch der Marburger OB Thomas Spies (SPD) nach eigenen Angaben mit Klimaaktivisten der Letzten Generation verständigt. Die Aktivisten hätten zugesagt, künftig auf ein Festkleben auf Marburger Straßen zu verzichten, teilte Spies mit. Er selbst habe ein Schreiben an die Bundesregierung sowie die demokratischen Fraktionen im Deutschen Bundestag geschrieben, in dem er „inhaltliche Forderungen der Letzten Generation unterstützt“, hieß es. Auch in Tübingen mit OB Boris Palmer wird nicht mehr protestiert, weil der Grüne die Forderungen unterstützt.

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