Melnyk will Kampfjets

von Redaktion

SPD-Politiker versprechen „uneingeschränkte“ Unterstützung

Kiew – Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil und Fraktionschef Rolf Mützenich haben der Ukraine bei ihrem ersten Besuch in Kiew seit dem russischen Angriff anhaltende Unterstützung versprochen – auch militärische. SPD-Chef Klingbeil sagte, dass es nun vor allem um die schnelle Lieferung der versprochenen Leopard-2-Kampfpanzer und eine schnellere Produktion von Munition gehe. „Wir stehen uneingeschränkt an der Seite der Ukraine. Unser Besuch heute ist auch ein klares Signal, dass dieser Weg deutlich weiter geht.“

Auch Mützenich betonte als Chef der SPD-Abgeordneten: „Wir stehen an der Seite der Ukraine, wenn es um das Selbstverteidigungsrecht geht.“ Er sei Kanzler Olaf Scholz (SPD) aber dankbar dafür, dass er Kontakt zu den Ländern suche, die gebraucht würden, „um einen diplomatischen Pfad zu gehen“. Beide SPD-Politiker trafen später auch Präsident Selenskyj.

Der ukrainische Vizeaußenminister Andrij Melnyk forderte die SPD-Politiker auf, ihrem Besuch Taten folgen zu lassen. Er hoffe, dass Klingbeil „die Notwendigkeit erkennen wird, die Bundesregierung dazu zu bewegen, weitere mutige Entscheidungen zu treffen, vor allem Kampfjets freizugeben“.

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