zu Kabinett/Meseberg:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Anstatt zu begründen, welches Regierungshandeln am Ende unter welchen Bedingungen erfolgreich sein dürfte, wurde künftiger Erfolg schlicht behauptet. (…). Kein Wort davon, dass schon heute kaum Handwerker für Wärmepumpen oder Photovoltaikanlagen zu bekommen sind. Kein Wort zur stagnierenden Fachkräfte-Migration und schon gar nicht dazu, dass Deutschland auch das Rennen um KI mit dem Tempo einer Weinbergschnecke im Winter bestreitet.“

Badische Zeitung (Freiburg)

„Vor allem die FDP steht nach verheerenden Ergebnissen bei Landtagswahlen unter Druck. Scholz tut also einerseits gut daran, ein enges und vertrauensvolles Verhältnis zu FDP-Chef Christian Lindner zu pflegen. Zugleich sollte er aber, so oft wie möglich, die Gelegenheit nutzen, Lindner kritisch den Spiegel vorzuhalten – und ihm vom Jammer der SPD in der Großen Koalition zu erzählen. Die Erfahrung aus dieser Zeit: Ständige Profilierungsversuche oder die Klage über das Leid im Dreierbündnis helfen in den Umfragen auch nicht weiter. Solide zu arbeiten und darauf zu setzen, dass die Wähler eine solche Haltung honorieren, ist noch immer der Weg, der den größten Erfolg verspricht.“

Stuttgarter Zeitung

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