München/Augsburg – Die CSU will sich vor der Landtagswahl nun auch in Schwaben neu aufstellen. Gesundheitsminister Klaus Holetschek könnte in einigen Wochen den Bezirksvorsitz von Europapolitiker Markus Ferber übernehmen. Das peilen beide nach Informationen unserer Zeitung nach einem einvernehmlichen Treffen in München an. Holetschek ist auch Spitzenkandidat der schwäbischen CSU zur Landtagswahl. Der 58-Jährige gilt inzwischen als der zentrale Landespolitiker der Region und würde durch den Bezirksvorsitz im Wahljahr gestärkt. Ferber führt den Verband seit 2005. Beide Beteiligte wollten sich am Mittwoch auf Anfrage nicht dazu äußern. Eine ähnliche Übergabe hat die CSU in Niederbayern bekannt gegeben. Hier verzichtete der Bundespolitiker Andreas Scheuer zugunsten des Landesministers Christian Bernreiter. In Oberbayern steht kein Wechsel an, hier soll Ilse Aigner für weitere zwei Jahre als Vorsitzende bestätigt werden. In Oberfranken lässt Hans-Peter Friedrich das bisher offen. Die CSU gliedert sich in zehn Bezirksverbände. Der Vorsitz der größeren Verbände gilt als einflussreich. cd