PRESSESTIMMEN
„Wer den Ärmelkanal in einem kleinen Boot überquert, gilt demnach automatisch als illegal eingereist und wird bis zu 28 Tage lang festgehalten. Danach erfolgt die Abschiebung ins Heimatland oder, wenn dies zu gefährlich ist, in ein Drittland wie Ruanda und ein lebenslanges Einreiseverbot für Großbritannien . Allerdings wirft die Verwegenheit dieser Gesetzgebung Fragen (…) auf. Wenn die Abschreckung fehlschlägt, könnten neue Internierungszentren (…) schnell überfüllt sein. (…) Dennoch müssen sich Kritiker des Gesetzentwurfs (…) diese Frage gefallen lassen: Was ist die Alternative? Es ist nicht fremdenfeindlich, sich Sorgen wegen der rund eine Million Personen zu machen, die sich unerlaubt in diesem Land aufhalten. Wenn man keine schärferen Grenzkontrollen durchsetzt, (kommen nur) noch mehr Menschen ins Land.“
„Deutschland ist (…) für Litauen das, was die USA für Deutschland waren und sind: eine Schutzmacht. Beim Material wird die Ampel-Koalition nachlegen müssen – was (…) Geld kostet. Der Begriff „Führungsrolle“ erregt hierzulande noch vielfach Kritik. Was die Kritiker dabei übersehen: Deutschland hat sie (…) allein wegen seiner Größe und Wirtschaftskraft. Füllen wir diese Rolle nicht aus, hat das Folgen.“